Gramm Art Project (G.A.P.) - Live

G.A.P. am 12. Februar 2009 im Kulturfenster Heidelberg

Das Bühnendebut in neuer Formation ist geschafft, die Lichter aus, das Publikum wieder zu Haus. Doch alle wissen: Es bleibt nicht lange dunkel. Der Abend im Kulturfenster hat gezeigt, dass die Musik funktioniert. Vor einem gut gelaunten Publikum in bester Spiellaune legten wir los und spielten eine Bandbreite von Jazz zu Heavy-Rock, zwischen Flüstern und Brüllen. Dem Publikum und natürlich auch uns hat es einen Riesenspaß gemacht. Das „Gramm Art Project“ entwickelt sich von nun an nicht nur im Proberaum sondern auch und vor Allem auf Bühnen und wir wissen nun um unsere Kinderkrankheiten. Da ist durchaus noch was drin, könnte man sagen.

Die gute Raumakustik und die professionelle Betreuung durch das Kulturfensterpersonal – nochmals vielen Dank - ließen uns recht entspannt die Sache angehen. Dass wir laut wurden, war klar. Das Publikum aber, so unser nicht-repräsentativer Eindruck, empfand den Pegel als absolut angemessen, manche sagten, fast angenehm - für eine Gitarren-Band.

Das Programm scheint ausgewogen, die Songs fügen sich letztlich zu einem guten Gesamtbild, zudem spielen wir Live ähnlich kommunikativ wie in der entspannten Probesituation. Besonders freut uns, dass unser „Neuzugang“ Benni einen klasse Einstand gab. Thomas legte einen grundsoliden Bass-Groove für die virtuosen Lead-Passagen von Julian. Nur Drummer Uli ist sich nicht mehr sicher, ob er der Graf Zahl oder Graf Schnarch der Band ist ... Nach dem Auftritt ging es – zu einer sehr humanen Zeit gegen null Uhr - in den Proberaum, wo wir im Schneegestöber das Equipment für die kommenden intensiven Proben auspackten, es freute sich jeder darauf, mit dem Nachklingen des Abends im Ohr ins Bett zu kommen. Aber GAP bekam gleich eine neue Chance, als Band noch weiter zusammenzurücken: Thomas hatte in den letzten Jahren offensichtlich sträflich seine Autobatterie vernachlässigt (wir vermuten: wegen des intensiven Bass-Übens). Das zahlte sie uns nun Heim – warum auch immer wir alle dafür büßen mussten. In der schmalen, vereisten Abfahrt zum Proberaum war seines das letzte Auto, so dass alle anpacken mussten den Wagen in vielen Versuchen den Weg hinauf zu schieben. Schließlich waren Ende gut, Alles Gut und wir freuten uns sehr über den entgültig gut beschlossenen Abend. Noch mehr aber freuen wir uns auf unser Gastspiel in Staufen am kommenden Mittwoch und die folgenden Gigs. (Uli)


Eindrücke:











Seit 2011 ist aufgrund der hohen Nachfrage Gitarrenunterricht nicht nur in
Griesheim (bei Darmstadt) sondern auch wieder in Heidelberg möglich.