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Gramm Art Project (G.A.P.) - Live

G.A.P. am 18. März 2009 im Brass Monkey in Heidelberg

Das Auto war VOR dem Gig kaputt, was diesmal eine Variante unserer Running-Gags mit den Vehikeln darstellt. Es war aber wieder das von Thomas, der diesmal gar nicht erst von zu Hause los kam (und auch hier wieder der dringende Verdacht, er habe bis auf den letzten Haarspalt vor dem Event noch geübt). Als wir im Brass Monkey ankamen liefen alle Autos, der Regen hörte langsam auf und unsere Stimmung war gut wie immer. Die Leute in dem sehr angenehmen Irish Pub unterstützen das sofort mit der ihrerseits guten Laune und hilfreichen Art. So war schnell Platz gemacht und Tische geräumt, wo wir -auf minimalst Platz- unsere Ausrüstung und diesmal eine kleine Gesangsanlage für einen besseren Raumklang und die Ansagen, aufbauten. Beim kurzen Soundcheck kamen wir bereits derart fulminant an, dass der erste Fan kaum von der Bühne zu bekommen war und schon im Probespielen ein kleiner Jam mit dem Gast gerockt wurde. Nach dem Umparken auf legale Plätze und einem wirklich üppigen und guten Essen aus der Brass Monkey-Küche hieß es langsam, sich aufs Spielen einzustellen. Leider gab es -vermutlich wegen des ziemlich rotzigen Wetters- praktisch keine Laufkundschaft, so dass es nur mäßig voll war. Wir legten also in eher geräumiger Atmosphäre und unter der Prämisse eines moderaten Volumens los. Der Sound war erstaunlich homogen und klar für den kleinen Raum, die Lautstärke nach Zeugenaussagen sehr angenehm und die Hutkasse gab berechtigen Grund zur Annahme, es könnte einigen Leuten gefallen haben. Großes Dankeschön an Gil, der es sich als Chef des Hauses nicht nehmen ließ, selbst hochmotiviert mit unserem Klingelbeutel durch die Massen zu streifen, und an Kathrin, die durch ihren weiblichen Charme dafür sorgte, dass sich unser Klingelbeutel auch beim zweiten Streifgang weiter füllte. Da der letzte Gig ja ohne Benni statt fand (siehe Bericht) und eher eine Senke in unserer Gigographie darstellt, war dieser Auftritt mit voller Besetzung und in guter Atmosphäre gleich noch viel schöner.
Hatten wir im ersten Set noch eine Menge Zuschauer lichtete sich das Feld nach einer gar nicht so langen Pause doch ganz erheblich. Wir gehen mal davon aus, dass die Leute einfach nur kurz reinschauen wollten und sowieso vielmals länger blieben, als geplant. Unsere ohnehin schon spezielle Mr. PC-Version würzten wir diesmal mit besonders dynamischen Start, die kleinen Variationen der Melodien ließen sich auch durchaus hören! Besonders im zweiten Set, wo mehr funky Nummern die Stimmung anheizten, hatten wir uns eingespielt und entsprechenden Spaß. Lachen jedenfalls mussten wir oft an diesem Abend. Aus dem wieder einsetzenden Regen stapfte dann noch ein Laufkundschaftspärchen in Jägergrün, was wir eigentlich vermeiden wollten. Aber die simultane Reaktion der gesamten Band -da flogen schon mal Sticks zugunsten weit leichterer Stäbchen- und die gute Laune der Polizisten ließ uns ohne Weiteres davon kommen. So ging das zweite Set eingespielt und immer noch moderat laut mit viel Spaß zu Ende und auch die neuen Nummern kamen durchweg gut an.

Da der Brass Monkey seinen Namen vermutlich dem in Kriechentfernung stehenden Messing-Affen verdankt, wir uns also in tiefster Altstadt befanden, mussten wir mitten in der Nacht durch die Horden der (Samstags-)Säufer laufen um die weit entfernt geparkten Autos wiederzuholen. Aber auch diese Bürde ging zu Ende, wir packen spät unsere Sachen wieder ein und verließen mit gutem Gefühl den Pub. Auf den nächsten Auftritt freuen wir usn übrigens auch besonders, denn es geht zurück ins schöne Staufen im Breisgau, wo wir bei James della Torre wieder zu Gast sein werden und den großen Saal abräumen werden. Wer also mit GAP mitreisen will sei hiermit herzlichst eingeladen! (Uli)


Eindrücke:




GAP: 22. August 2010, ab 14.00 Uhr, Luisenpark, Mannheim